Tiroler Meisterschaft 2025 im Sportschiessen. Das Ziel im Visier. Im Team unschlagbar.

Schwoich – Am 26. und 27. Juli 2025 verwandelte sich Schwoich in eine Bühne des Sports, des Könnens – und der Leidenschaft. Mit fester Hand, klarem Blick und einem Herzen voller Hingabe traten die Schützen der Schützengilde Hall an – und verließen das Feld als triumphierende Gemeinschaft.

Rudolf Sailer, ein Meister seines Fachs, stand wie ein Fels in der Arena. Mit 525 Ringen in der Freien Pistole und 551 Ringen in der Schnellfeuerpistole holte er zweimal Gold – ruhig, bestimmt, fast mühelos. Doch es war die Sportpistole, in der er seine Krone zementierte: 575 Ringe, Tageshöchstleistung, ein Moment voll stiller Größe. In der Standardpistole errang er mit 543 Ringen einen starken zweiten Platz – eine Bilanz, die seinesgleichen sucht.

Auch Wilfried Sailer ließ seine Erfahrung sprechen: Er errang den Titel in der Schnellfeuerpistole der Senioren, flankiert von gleich drei Silbermedaillen – ein silbriges Echo seiner Treffsicherheit. An seiner Seite glänzte Sigmar Kahlen, der mit Bronze in der Freien Pistole (Senioren 1) und konstant starken Leistungen die Farben seiner Gilde mit Stolz vertrat.

Ein Glanzpunkt aus dem Kreis der Damen: Kathrin Wild, die mit 541 Ringen in der Sportpistole (Frauen) den Bewerb dominierte. Ihr Schießen: präzise wie ein Uhrwerk, ihre Haltung: entschlossen wie eine Siegerin. Der Titel war ihr Lohn.

Und auch Bernard Bauer trat ins Rampenlicht: Mit 512 Ringen in der Sportpistole (Männer) sicherte er sich den dritten Rang – ein Podestplatz, der seine stille Beharrlichkeit widerspiegelte.

Im Team unschlagbar.

  • In der Freien Pistole holten Rudolf und Wilfried Sailer gemeinsam mit Sigmar Kahlen unangefochten den Mannschaftstitel.
  • Mit der Sportpistole standen sie erneut ganz oben – geeint, fokussiert, siegessicher.

Und so hallte zum Ende der Meisterschaft nicht nur der Applaus durch die Schießstände, sondern auch ein Gefühl von Verbundenheit, Stolz und Geschichte. Die Schützengilde Hall thronte unangefochten an der Spitze des Medaillenspiegels – in den Einzelwertungen ebenso wie im Mannschaftsergebnis.

„Das ist mehr als ein sportlicher Erfolg“, sagte der Oberschützenmeister mit bewegter Stimme. „Es ist ein Ausdruck unserer Gemeinschaft, unseres unermüdlichen Trainings und der tiefen Liebe zum Schießsport.“